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Leseprobe Einleitung | Diejenigen, die sich mit der historischen Erforschung des Lebens des Grafen von Saint Germain im 18. Jahrhundert beschäftigen, machen in der Regel um das Thema Esoterik einen großen Bogen. Man bekommt Äußerungen zu hören, dass sein Tod in Eckernförde umstritten sei und dass er sogar heute noch lebe. Manche halten dies verständlicherweise für Aberglaube, andere jedoch für etwas, was nicht ausgeschlossen, aber für Sterbliche oder Uneingeweihte nicht zu verstehen sei. Letztlich seien das alles reine Glaubensfragen, über die man wissenschaftlich nicht diskutieren könne. Von heutigen Esoterikern wird der Einfluss Saint Germains dagegen nicht allein als Nachwirkung seines Erdenlebens, sondern als eine Art permanente Krafteinwirkung angesehen, als eine übersinnlich-feinstoffliche Energie, eine geistige Führergestalt, zu der jeder Mensch eine Verbindung aufnehmen kann. Indem man diese Verbindung sucht und sich für sie öffnet, können nicht nur Belehrungen, sondern auch die direkten Schwingungen dieser Energie aufgenommen werden. weiter <-- |
| Bibliographische Angaben [Bestellen] | Christiane Feuerstack Graf Saint Germain im Spiegel der Widersprüche
2. Auflage 2006 64 Seiten, mit Vignetten, Gewicht: 132 g Höhe: 20 cm, Breite: 14 cm Umschlaggestaltung: Falko Windhaus Illustration: Falko Windhaus Lektorat: Gerald Friese Druck: L-S Kiel MenschMedien Verlag
ISBN 3-924964-22-x 10,00 EURO
© 2004 MenschMedien Verlag Eckernförde
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Leseprobe Motto | Wahrheit Ein Himmelsspiegel, wunderhell, Fiel durch des Teufels Tücke Herunter auf die Erde schnell, Und brach in tausend Stücke.
Die Menschen drängten sich zuhauf, Geblendet von dem Glanze. Ein jeder fing ein Stückchen auf, Und hielt es für das Ganze.
Ludwig Fulda |
Leseprobe Vorwort | Als sich das Leben des Grafen von Saint Germain im Jahre 1784 in Eckernförde vollendete, ahnte wohl kaum jemand, dass die Faszination, die er schon auf seine Zeitgenossen ausübte, in den folgenden Jahrhunderten noch zunehmen würde. Was ist so geheimnisvoll an dieser Persönlichkeit, die kaum nachweisbare Spuren in der äußeren Geschichte hinterlassen hat? Was kann uns heute noch an einer Gestalt des 18. Jahrhunderts interessieren? Was für ein Leben hat dieser Mensch tatsächlich geführt und weshalb entdeckt man überall Widersprüchliches? Die Persönlichkeit des Grafen, der nach den Worten Voltaires „alles weiß und niemals stirbt“, und die Frage nach seiner Identität beschäftigte die europäische Gesellschaft bereits zu seinen Lebzeiten und kommt seitdem nicht zur Ruhe. Auf die Frage, wer der Graf von Saint Germain tatsächlich gewesen sei, erhält man die höchst unterschiedlichsten Antworten, und diese geben in der Regel mehr Auskunft über die Weltanschauung des Befragten, als dass sie eine befriedigende Erklärung zum „Phänomen Saint Germain“ bieten.
In dieser Schrift soll der Versuch unternommen werden, von esoterischem Gedankengut ausgehend, die Rätselhaftigkeit seines Lebens und die entsprechende Legendenbildung in einem neuen Lichte zu sehen.
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